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Produktbeschreibung
Sonderausgabe der Zeitung Energie & Management zum Emissionshandel. April 2004.
Richtige Jubelgesänge sind zwar ausgeblieben, doch hinter verschlossenen Türen werden so einige Champagnerkorken geknallt haben. Möglicherweise wurde sogar dem einen oder anderen Schutzheiligen ein Lichtlein angezündet, weil die „Klima-Katastrophe“ nicht eingetreten ist.
Hin und wieder schimmert aber noch ein Anflug von „Ach-was-sind-uns-die-Zugeständnisse-aber-schwer-gefallen“ zwischen den Zeilen hindurch. In den Ohren der Umweltverbändevertreter muss es wie Zynismus klingen. BDI-Präsident Rogowski ließ sich sogar zur Bemerkung hinreißen, die Wirtschaft müsse sich noch beachtlich anstrengen, um mit den Emissionsobergrenzen zurechtzukommen.
„Erleichtert“ reagierte die Strombranche, die sich freut, nun endlich neue Kohlekraftwerke bauen zu können. Der VIK hofft, dass die Stromerzeuger nun keine Strompreiserhöhungen unter dem Deckmäntelchen des Emissionshandels machen können.
Der VKU freut sich über „eine tragfähige Übertragungsregelung für zu modernisierende KWK-Anlagen“, sieht aber noch Klärungsbedarf hinsichtlich der Anerkennung von Early Actions bei Stadtwerken. Sogar der Deutsche Bauernverband findet gut, was der Bundeskanzler verordnet hat. Der DBV denkt allerdings noch weiter und fordert die Bundesregierung auf, alles daran zu setzen, dass Russland nun endlich das Kioto-Protokoll unterschreibt.
Die Themen der Sonderausgabe








